
Was alles in einen April passt — Gedanken einer Moderatorin zwischen Bühne, Kalenderchaos und Zwischenmenschlichem
April war wild. Eine dieser Phasen, in denen ich abends ins Bett falle und mich frage: War das jetzt drei Wochen oder doch ein halbes Jahr? Zwischen Krankenschein, Bühnenscheinwerfer, kleinen Privatmomenten und großen Eventabenden lag bei mir alles eng beieinander. Genau diese Mischung macht meinen Beruf für mich so spannend — und ich hatte Lust, ein bisschen darüber zu schreiben.

Auch eine Moderatorin wird mal krank
Klingt banal, aber ich erwähne es bewusst: Moderation ist ein Beruf, in dem man nicht „mal eben schnell“ ausfallen kann. Ein Event hat ein festes Datum, einen vollen Saal und ein Programm, das auf den Punkt funktionieren muss. Wenn die Stimme streikt oder der Kreislauf einknickt, bekommt man das Drama des Showbusiness aus einer ganz anderen Perspektive geliefert.

Im April habe ich beides erlebt — Tage, an denen ich auf dem Sofa lag und Tee mit Honig getrunken habe. Und Tage, an denen ich kurz danach wieder vor 800 Menschen stand und nichts davon zu spüren sein durfte. Der Trick? Ehrlichkeit mit mir selbst, klare Vorbereitung und ein Team, das mich kennt. Wer mich bucht, weiß: Ich bin keine Maschine — aber ich bin verlässlich.
Was Veranstalter:innen daraus mitnehmen können: Es ist immer eine gute Idee, frühzeitig zu buchen. Je mehr Vorlauf wir gemeinsam haben, desto entspannter laufen Briefing, Anreise und Vorbereitung — auch dann, wenn das Leben mal dazwischenfunkt.
Vom kleinen Moment zum großen Auftritt
Ein April-Tag bei mir sieht selten linear aus. Vormittags vielleicht ein Telefonat mit einer Auftraggeberin über die Dramaturgie einer Preisverleihung. Mittags ein Kaffee mit einer Kollegin. Nachmittags Recherche. Abends dann die Bühne. Und zwischendrin: das Lachen einer Freundin, ein guter Spaziergang, ein Anruf bei meiner Familie.
Ich glaube, genau diese kleinen Zwischenmomente sind es, die mich auf der großen Bühne authentisch halten. Wer auf der Bühne nahbar wirken will, muss im Alltag nahbar bleiben dürfen. Authentizität lässt sich nicht performen — sie wächst aus echten Gesprächen, echten Pausen und echten Begegnungen.
Buchungs-Hinweis: Wenn du eine Moderatorin suchst, die nicht nur Inhalte „abruft“, sondern Inhalte mit dir gemeinsam atmen lässt — lass uns sprechen. Mein Stil entsteht aus dem Gespräch mit dir, nicht aus einer Schublade.

Echte Emotionen — auch (und gerade) bei Firmen-Events
Es gibt diesen Moment, wenn auf einer Preisverleihung jemand mit Tränen in den Augen die Bühne betritt. Oder wenn bei einer Charity-Gala die Spendensumme verlesen wird und der ganze Saal kurz still wird. Diese Momente sind das Geschenk meines Berufs. Sie sind nicht skriptbar, nicht generalstabsmäßig planbar — sie passieren.
Meine Aufgabe ist dann nicht, „den Faden weiterzuspinnen“ wie ein Roboter. Meine Aufgabe ist, den Moment zu halten, ihm Raum zu geben und erst dann sanft den Übergang zu setzen. Das gelingt nur, wenn man als Moderatorin wirklich präsent ist — nicht im Stichpunkt-Modus, sondern im Zuhör-Modus.
Im April hatte ich mehrere dieser Momente. Sie sind der Grund, warum ich diesen Beruf so wertschätze. Und sie sind der Grund, warum mir gut vorbereitete Briefings so wichtig sind: Je besser ich dein Event und deine Menschen verstehe, desto sicherer kann ich genau diese Augenblicke begleiten.
Dankbarkeit als Haltung — nicht nur als Buzzword
Ich vergesse manchmal selbst, wie viel eigentlich passiert. Zwischen Kalenderchaos, Reisetagen und Vorbereitung rutscht so ein Monat schnell vorbei. Erst wenn ich rückwärts schaue, sehe ich die Bandbreite: das Event mit 40 Gästen genauso wie das mit 4.000. Den TV-Tag genauso wie den ruhigen Schreibvormittag. Das gemeinsame Lachen mit dem Technikerteam genauso wie den ehrlichen Austausch mit einer Auftraggeberin nach dem Event.
Dankbar zu sein heißt für mich nicht, alles wegzulächeln. Dankbar zu sein heißt zu wissen, wofür man arbeitet — und das ist bei mir ganz konkret: Menschen, die mir vertrauen, eine Stadt (Leipzig), die für mich zur Heimat geworden ist, ein Beruf, der mich auch nach 10+ Jahren noch fordert und überrascht.

Welcher Augenblick aus deinem April ist dir hängengeblieben?
Ich finde, am besten lebt sich nicht „in Jahres-Reviews“, sondern in Monats-Schnipseln. Welcher kleine oder große Augenblick aus deinem April ist dir hängengeblieben?
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Foto-Credits Bühne im April: Marco Warmuth Fotografie. Vielen Dank!
