Jenna von Thäne · Moderatorin & Medien-Allrounderin

Messemoderatorin

Jenna von Thäne lacht bei einer Event-Moderation – Eventfoto 6

Eine Messe ist ein Marathon: Publikum strömt vorbei, Aufmerksamkeit ist flüchtig, Geräuschkulissen wechseln minütlich. Als Messemoderatorin bringe ich die Energie mit, die einen Messestand oder eine Messebühne lebendig macht — und die Ausdauer, einen ganzen Tag lang konzentriert auf der Fläche zu sein. Wichtig ist: Messemoderation funktioniert anders als ein Gala-Abend. Sie braucht Tempo, Flexibilität und ein anderes Verständnis von Publikumsbindung.

Was Messemoderation von klassischer Eventmoderation unterscheidet

Auf der Messe gibt es kein Publikum, das ruhig auf Stuhlreihen sitzt und einem abgestimmten Programm folgt. Stattdessen: wechselnde Besuchergruppen, lautes Nebengeräusch durch Nachbarstände, eine Standbühne, die klein und kameraunfreundlich sein kann, und ein Veranstalter, der von dir erwartet, dass sein Messebudget sich am Ende des Tages in Kontakten, Leads und Aufmerksamkeit auszahlt.

Das stellt andere Anforderungen an den Moderationsstil:

  • Mehr Tempo, kürzere Blöcke — niemand hört auf einer Messe 20 Minuten zu. Aber in 8 Minuten lässt sich viel erzählen, wenn es gut gebaut ist.
  • Aktives Publikumsbinden — Menschen am Stand halten, Interesse wecken, Fragen aufgreifen, Fach-Experten gezielt einspielen.
  • Durchhaltevermögen — ein Messetag dauert oft 8 bis 10 Stunden mit kurzen Pausen. Die Konzentration muss gleichmäßig hoch bleiben.
  • Integration von Fachexperten — Produktmanager, Geschäftsführung, Ingenieure: ich hole sie auf den Punkt ins Gespräch, ohne dass sie sich wie in einem Verhör fühlen.
  • Flexibilität bei spontanen Gästen — Kunden oder VIPs am Stand, mit denen vor Ort spontan ein Interview-Slot entstehen soll.

Für welche Messeformate bin ich buchbar?

Messe-Moderation umfasst mehr als nur die Standbühne. Je nach Branche, Messegröße und Zielsetzung können ganz unterschiedliche Formate Teil der Aufgabe sein.

  • Standmoderation — Live-Interviews mit Kunden, Produktvorstellungen, kleine Gewinnspiele, Besucher-Aktivierung.
  • Bühnenmoderation auf Messebühnen — Fachvorträge anmoderieren, Podiumsdiskussionen leiten, Programm auf den Punkt halten.
  • Kongress- und Fachtagungs-Moderation — oft mit festem Ablauf, Vortragsreihen und Q&A-Sessions.
  • Pressekonferenzen am Messestand — bei Produktpremieren oder strategischen Ankündigungen.
  • Live-Streams und Digital-Formate von der Messe — für das Publikum zu Hause, das den Messestand per Stream erlebt.
  • Abendempfänge im Rahmen der Messe — wo der Tag in etwas ruhigerem Rahmen ausklingt.

Falls dein Messeformat hier nicht aufgeführt ist — schreib einfach. Die Branche ist vielfältig, und oft passt ein Format besser, als es auf den ersten Blick wirkt.

Wie die Zusammenarbeit abläuft

  1. Anfrage — Messe, Halle, Stand, Datum, gewünschte Einsatzzeiten.
  2. Unternehmens- und Produkt-Briefing — damit ich als „Teil des Teams“ wirken kann, nicht als externe Vorleserin. Je gründlicher das Briefing, desto sicherer wirken die Produktvorstellungen.
  3. Programm-Abstimmung — feste Slots, freie Moderation, Gast-Einsätze. Bei Messebühnen gilt es zusätzlich, mit dem Messe-Regiebüro und der Nachbarbühne abzustimmen.
  4. Angebot — individuell auf die Messe zugeschnitten. Einflussfaktoren sind unter anderem Messe-Tage, Standgröße, Einsatzdauer und Vorbereitungsaufwand.
  5. Vor Ort — frühzeitige Anreise, Technik-Check (Mikrofon, Bühnen-Ton, Video-Einspieler), dann Einsatz.
  6. Mehrere Messetage — gern, mit passender Pausenplanung. Bei sehr langen Einsätzen empfehle ich Co-Moderation.

Fachthemen, Technik-Skills und die Rolle der Vorbereitung

Moderation auf der Messe ist fast immer Moderation von Fachthemen. Technik-Messen, Medizintechnik, Finanzen, Maschinenbau, Wissenschaft — die Bandbreite ist groß, die fachliche Tiefe unterschiedlich. Ich muss keine Expertin für dein Produkt sein, aber ich muss sprechen können wie eine interessierte Journalistin, die das Thema verstanden hat.

Dafür investiere ich vor jeder Messe bewusst Vorbereitungszeit:

  • Produktspezifikationen lesen und verstehen — damit Zahlen und Fachbegriffe sitzen.
  • Wettbewerbsumfeld skizzieren — was macht dein Produkt besonders im Vergleich.
  • Typische Besucherfragen antizipieren — und wissen, wann ich sie selbst beantworten kann und wann ich an einen Fachansprechpartner weiterleite.
  • Zentrale Botschaften definieren — welche 2–3 Kernaussagen sollen an jedem Messetag rüberkommen.

Die beste Messemoderation fühlt sich für Besucher nicht nach „Moderation“ an, sondern nach einem Gespräch, dem sie gern zuhören. Dafür braucht es Substanz — nicht nur Gute-Laune-Stimme.

Referenzen im Unternehmens- und Fachumfeld

Für Unternehmen wie Allianz, MeinFischer, die Jenaer Versicherung und den Weinbergcampus habe ich bereits moderiert. Dazu kommen TV- und Radio-Einsätze (ARD, MDR, RTL, n-tv), die für Live-Situationen mit Publikum Gold wert sind: Wer in der Live-Sendung ein achtminütiges Interview ins Zeitfenster steuern kann, tut sich auch auf der Messe leicht, wenn unerwartet ein zusätzlicher Programmpunkt eingeschoben wird.

Weitere Details zu Stationen und Kunden findest du auf der Erfahrung-Seite. Falls du auch an Unternehmens-internen Veranstaltungen interessiert bist, lohnt ein Blick auf die Firmenevent-Moderation. Für verwandte Formate siehe auch die Eventmoderation-Seite.

Was du nach einem Messetag mit mir mitnehmen solltest

Ein guter Messetag unterscheidet sich in drei Kennzahlen von einem mittelmäßigen: mehr qualifizierte Besucher am Stand, längere Verweildauer, konkrete Gespräche mit Entscheidern. Eine Moderatorin beeinflusst alle drei Werte direkt: durch die Ansprache, durch das Programm, durch die Energie, die sie auf den Stand bringt.

Mein Ziel ist immer, dass du am Abend nicht nur „eine gute Moderatorin gebucht“ hast, sondern einen Tag erlebt hast, in dem dein Messeauftritt spürbar stärker gewirkt hat als in den Jahren davor. Das heißt nicht, dass ich mehr Applaus will — sondern mehr Business für dich.

Häufige Fragen zur Messemoderation

In der Regel bis zu 8 Stunden mit geplanten Pausen. Bei sehr langen Einsätzen oder mehreren Messetagen in Folge arbeite ich gern mit Co-Moderator:innen — das bringt mehr Dynamik auf die Bühne und hält die Konzentration hoch.

Ja, mit ausreichendem Briefing vorab. Je technischer das Thema, desto wichtiger ist ein Gespräch mit euren Fachleuten im Vorfeld. Ich komme nicht als Fachexpertin, sondern als journalistisch vorbereitete Moderatorin — das ist in den meisten Fällen genau die richtige Mischung.

Sehr flexibel. Stand-Moderation lebt davon, dass man nicht stur ein Skript abarbeitet. Wenn ein wichtiger Kunde am Stand vorbeischaut und spontan eingebunden werden soll, geht das meistens.

Nein. Messe- und Standtechnik stellt der Veranstalter. Wichtig ist nur die rechtzeitige Abstimmung mit dem Techniker vor Ort — welches Mikrofon, welche Einspieler, wo stehen die Monitore.

Ja. Gerade auf internationalen Messen wechsle ich bei Bedarf fließend zwischen Deutsch und Englisch — auch im selben Interview, wenn Gäste aus unterschiedlichen Sprachräumen am Stand sind.

Idealerweise 4–8 Wochen, damit Briefing und Vorbereitung in Ruhe laufen können. Kurzfristige Anfragen sind je nach Kalender möglich — in solchen Fällen liefere ich nach dem ersten Call eine ehrliche Rückmeldung, ob ich der Aufgabe unter den Bedingungen gerecht werden kann.

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Jenna von Thäne – Moderatorin mit Mikrofon, Portrait für die Startseite

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