Jenna von Thäne · Moderatorin & Medien-Allrounderin

Firmenevent-Moderation – vom Sommerfest bis zur Strategie-Konferenz

Wenn mich jemand als Firmenevent Moderatorin anfragt, ist meine erste Frage fast immer dieselbe: Was für ein Firmenevent denn? Denn „Firmenevent“ ist kein einzelnes Format — es ist ein ganzer Strauß. Ein lockeres Sommerfest und eine fokussierte Strategie-Konferenz haben ungefähr so viel gemeinsam wie ein Grillabend und eine Abschlussprüfung. Beide kann ich moderieren, aber mit komplett unterschiedlichem Werkzeug. Hier nehme ich dich mit durch die verschiedenen Welten und zeige dir, worauf es bei jedem Anlass ankommt.

Jenna von Thäne im Gespräch auf der Bühne

„Firmenevent“ ist ein Strauß verschiedener Formate

Der Begriff klingt nach einer Sache, meint aber ganz viele. Unter „Firmenevent“ laufen das Sommerfest, das Firmenjubiläum, der Kick-off zum Jahresstart, die Town Hall, die Strategie-Konferenz, die Weihnachtsfeier, der Produktlaunch, die Mitarbeiterehrung. Jedes davon hat eine andere Stimmung, ein anderes Ziel und ein anderes Publikum im Kopf.

Genau deshalb gibt es nicht „die eine“ Firmenevent-Moderation. Es gibt nur die Frage: Was soll dieser Abend, dieser Tag bei den Menschen auslösen? Sollen sie abschalten und feiern? Sollen sie informiert werden? Sollen sie sich nach einer harten Phase wieder als Team fühlen? Sollen sie eine neue Strategie nicht nur hören, sondern auch verstehen und mittragen? Die Antwort darauf entscheidet über alles — über das Tempo, den Ton, die Menge an Programm und meine ganze Haltung auf der Bühne.

Mein Job ist es, das vorne mit dir herauszuarbeiten und dann genau die Moderation zu liefern, die zu deinem Anlass passt. Nicht eine Schablone, die ich über jedes Event stülpe.

Locker oder fokussiert: zwei Grundtonarten

Im Kern lassen sich Firmenevents auf einer einfachen Achse einsortieren: von ganz locker bis ganz fokussiert. Wo dein Event auf dieser Achse liegt, ändert meine Moderation komplett.

Auf der lockeren Seite steht das Sommerfest. Hier bin ich Gastgeberin, nicht Programmleiterin. Ich halte mich bewusst zurück, gebe der Stimmung Raum, sorge für die paar wichtigen Programmpunkte und lasse den Rest atmen. Niemand kommt zum Sommerfest, um einer Moderatorin zuzuhören — die Leute kommen, um sich mal in entspannter Runde zu treffen. Meine Kunst liegt hier im richtigen Maß: präsent genug, dass alles läuft, zurückhaltend genug, dass es nicht nach Pflichtprogramm riecht.

Auf der fokussierten Seite steht die Konferenz. Hier bin ich Strukturgeberin. Ich halte den roten Faden, sorge für Übergänge, fasse zusammen, hole das Publikum nach einer trockenen Passage wieder ab. Hier ist viel Inhalt, viel Programm, oft ein enger Zeitplan — und meine Aufgabe ist, das alles zusammenzuhalten, ohne dass es sich nach Abarbeiten anfühlt.

Die meisten Firmenevents liegen irgendwo dazwischen, und das Spannende ist, die richtige Mischung zu finden.

Die typischen Formate und was sie brauchen

Sommerfest: Gastgeberin sein

Das Sommerfest lebt von Lockerheit. Hier braucht es jemanden, der wenige, aber gut gesetzte Programmpunkte moderiert — eine Begrüßung, vielleicht ein paar Worte der Geschäftsführung, eine Tombola, eine Band-Ansage — und ansonsten die gute Laune nicht im Weg steht. Zu viel Programm erstickt ein Sommerfest. Mein Ziel ist, dass die Leute hinterher sagen: „Schöner Abend“, nicht: „War ja ganz schön durchgetaktet.“

Jubiläum: Stolz und Geschichte

Ein Firmenjubiläum ist ein emotionaler Anlass. Da geht es um die Geschichte, um die Menschen, die dabei waren, um Stolz auf das Erreichte. Hier darf die Moderation wärmer und feierlicher sein. Ich gebe den Anekdoten Raum, würdige langjährige Mitarbeitende, und sorge dafür, dass der Blick zurück nicht in Nostalgie versinkt, sondern auch nach vorne zeigt. Ein Jubiläum verbindet Wertschätzung mit Aufbruch — und beides will moderiert sein.

Kick-off und Town Hall: Aufbruch und Klarheit

Ein Kick-off zum Jahresstart oder eine Town Hall hat ein klares Ziel: Menschen ausrichten und mitnehmen. Hier braucht es Energie und Klarheit. Die Geschäftsführung will Botschaften setzen, die Mitarbeitenden wollen wissen, woran sie sind. Meine Rolle ist, diese Botschaften zugänglich zu machen, für Übergänge zu sorgen und dem Ganzen einen Rhythmus zu geben, der wach hält. Eine gute Town Hall fühlt sich nicht wie eine Durchsage an, sondern wie ein Gespräch.

Strategie-Konferenz: Struktur und Verständnis

Die Strategie-Konferenz ist das fokussierteste Format. Hier geht viel Inhalt über die Bühne, oft komplex, oft in Blöcken über Stunden. Die größte Gefahr ist, dass die Leute nach dem dritten Vortrag innerlich aussteigen. Genau dagegen arbeite ich: Ich strukturiere, ich fasse die Kernpunkte zusammen, ich baue Brücken zwischen den Themen und sorge dafür, dass am Ende nicht nur Folien gezeigt, sondern Inhalte verstanden wurden. Struktur ist hier kein Selbstzweck — sie ist der Unterschied zwischen „gehört“ und „mitgenommen“.

Mitarbeitende sind ein besonderes Publikum

Ein Firmenevent richtet sich meistens nach innen — an die eigenen Leute. Und internes Publikum ist anders als ein Gala-Saal mit Gästen. Das vergessen viele.

Mitarbeitende haben ein feines Gespür für Echtheit. Sie merken sofort, wenn von der Bühne herab Werbe-Sprech kommt, wenn etwas geschönt wird, wenn die Moderation nur Hochglanz produziert. Vor diesem Publikum funktioniert nur Nahbarkeit und Ehrlichkeit. Ich rede mit den Leuten, nicht zu ihnen. Ich nehme ihre Realität ernst, auch wenn ein Jahr mal hart war. Genau diese Authentizität ist das, woran ich auf jeder Bühne arbeite — und vor internem Publikum ist sie unverzichtbar.

Das heißt nicht, dass ich Probleme breittrete. Es heißt, dass ich nicht so tue, als gäbe es keine. Ein Publikum, das sich ernst genommen fühlt, hört zu. Ein Publikum, das Marketing-Sprech vorgesetzt bekommt, schaltet ab.

Brücken zwischen Abteilungen bauen

In größeren Firmen sitzen bei einem Event oft Welten nebeneinander, die sich im Alltag selten begegnen: die Technik neben dem Vertrieb, die Buchhaltung neben dem Marketing, die Zentrale neben dem Außendienst. Jede Abteilung hat ihre eigene Sprache, ihre eigenen Sorgen, ihren eigenen Stolz.

Eine meiner Lieblingsaufgaben bei Firmenevents ist, genau hier Brücken zu bauen. Ich übersetze zwischen den Welten, ich hole alle ins Boot, ich sorge dafür, dass sich keine Gruppe übergangen fühlt. Wenn der Vertrieb gefeiert wird, vergesse ich die Leute nicht, die im Hintergrund alles am Laufen halten. Ein Firmenevent ist eine der seltenen Gelegenheiten, an denen sich ein ganzes Unternehmen als Einheit erlebt. Diesen Moment möglich zu machen, ist für mich der eigentliche Sinn der Sache.

Abstimmung mit interner Kommunikation und HR

Hinter einem guten Firmenevent steckt fast immer ein Team aus der internen Kommunikation oder der Personalabteilung. Mit diesen Leuten arbeite ich eng zusammen, denn sie kennen die Stimmung im Haus, die heiklen Themen und die Botschaften, die ankommen sollen.

Worauf wir uns in der Vorbereitung gemeinsam einstellen, sieht oft so aus:

  • Welche Botschaften müssen rüberkommen — und welche heiklen Punkte besser nicht?
  • Wie ist die Stimmung im Unternehmen gerade? Aufbruch, Umbruch, Feierlaune?
  • Wer steht auf der Bühne, und wie sicher fühlt sich diese Person dabei?
  • Wie viel Programm verträgt der Anlass, und wo darf es einfach laufen?
  • Gibt es Ehrungen, Jubilare oder Anlässe, die besondere Sensibilität brauchen?

Je offener dieses Briefing läuft, desto passgenauer wird die Moderation. Ich bin in dieser Phase keine Dienstleisterin, die nur einen Ablaufplan abnickt — ich denke mit, frage nach und bringe meine Erfahrung ein, damit dein Event nicht nur stattfindet, sondern wirkt. Diese enge Abstimmung gehört für mich fest zur Eventmoderation dazu.

Häufige Fragen zur Firmenevent Moderatorin

Welche Firmenevents moderierst du?

Die ganze Bandbreite: Sommerfeste, Firmenjubiläen, Kick-offs und Town Halls, Strategie-Konferenzen, Weihnachtsfeiern, Produktlaunches und Mitarbeiterehrungen. Vom lockeren Grillabend bis zur durchstrukturierten Konferenz ist alles dabei. Was zu deinem Anlass passt, hängt von deinem Ziel ab — und genau das klären wir am Anfang gemeinsam.

Worauf kommt es bei internen Events an?

Auf Echtheit. Mitarbeitende merken sofort, wenn etwas nach Werbe-Sprech klingt oder geschönt wird. Vor internem Publikum funktioniert nur Nahbarkeit: mit den Leuten reden, nicht zu ihnen, ihre Realität ernst nehmen und trotzdem für gute Stimmung sorgen. Und es kommt darauf an, Brücken zwischen den Abteilungen zu bauen, damit sich das Unternehmen als Einheit erlebt.

Hältst du auch Reden oder Ehrungen?

Ehrungen und Würdigungen gehören oft fest zu Firmenevents dazu, gerade bei Jubiläen und Mitarbeiterehrungen. Ich moderiere sie mit dem nötigen Feingefühl — eine langjährige Mitarbeiterin zu würdigen ist ein Moment, der Wärme und Aufmerksamkeit verdient, kein Punkt zum schnellen Abhaken. Wie viel davon Moderation und wie viel echte Rede sein soll, stimmen wir vorab ab.

Wie viel Programm braucht ein Sommerfest?

Weniger, als die meisten denken. Ein Sommerfest lebt von Lockerheit, nicht von einem prallen Ablaufplan. Ein paar gut gesetzte Punkte — Begrüßung, ein paar Worte der Leitung, vielleicht eine Tombola oder eine Band-Ansage — reichen völlig. Der Rest soll atmen. Zu viel Programm nimmt einem Sommerfest genau das, weshalb die Leute kommen: die entspannte Zeit miteinander.

Lass uns dein Firmenevent planen

Ob lockeres Sommerfest oder fokussierte Strategie-Konferenz — entscheidend ist, dass die Moderation zum Anlass passt und deine Leute sich ernst genommen fühlen. Genau dafür bin ich da: nahbar, ehrlich, ohne Werbe-Pose, und mit über zehn Jahren Erfahrung auf ganz unterschiedlichen Bühnen.

Erzähl mir, was für ein Firmenevent du planst und was es bei deinen Leuten auslösen soll. Schau dir an, was alles zu meiner Eventmoderation gehört, wirf einen Blick auf meine Erfahrung, und dann lass uns sprechen. Ich freu‘ mich auf deine Nachricht über die Kontakt-Seite.